Vorbereitung auf eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)
Hintergrund
Ist jemand verdächtig, zum Führen eines Fahrzeugs ungeeignet zu sein, weil Drogen- oder Alkoholkonsumkonsum, aggressives Fahrverhalten o.ä. festgestellt wurden, wird häufig die Fahrerlaubnis entzogen und eine MPU, angeordnet. Das Ergebnis wiederum ist Voraussetzung für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis.
Diese MPU wird durchgeführt z.B. vom TÜV, der PIMA GmbH oder auch von der DEKRA.
Vorraussetzungen für eine günstige Prognose bei der MPU
Drogenabstinenz kann nur dann als stabil eingestuft werden wenn:
- Ursachen des früheren Drogenmissbrauchs/Abhängigkeit tiefgreifend aufgearbeitet worden sind
- eine nachvollziehbare Einstellungs- und Verhaltensänderung stattgefunden hat (gefestigt)
Eingestuft wird nach:
- Grad der Aufarbeitung (Einsicht, Beratung, Therapie)
- Dauer der Stabilisierung (Abhängig vom Grad des früheren Konsumverhaltens – gelegentlicher, regelmäßiger oder abhängiger Konsum)
Themenkomplexe beim Untersuchungsgespräch:
- Drogenanamnese (Konsummuster, Gründe für Drogenkonsum, Dauer des Konsums)
- Stellenwert des Konsums
- Therapeutische Maßnahmen (z.B. Drogenberatung)
- Einstellung zum Vorfall (damals und aus heutiger Perspektive)
- Veränderungen
- Umgang mit Stress
- Grund für Abstinenz (intrinsische vs. extrinsische Gründe)
- Schwierigkeiten zur Abstinenz zu kommen
- Alternativen zum Drogenkonsum
- Rückfallvermeidung und Einschätzung der Rückfallgefahr
- Umgang mit Alkohol
Um zu diesen Fragestellungen ein Problembewusstsein zu entwickeln, Stellung beziehen zu können und eine selbstkritische Auseinandersetzung nachvollziehbar darstellen zu können, bieten wir eine Basisvorbereitung in fünf Terminen an. Für diese Leistung verlangen wir eine Gebühr.
